Die ELIA Story
1975

1975 beginnt der Firmengründer Hans-Jörg Köninger (HJK) seine semi-professionelle Motorsportlaufbahn in der Schweiz. Bis 1979 werden im "Alpinault Racing Team" zwei A-110 und ein R5A Coupe bei den schweizerischen und europäischen Meisterschaftsläufen und beim R5 Pokal Schweiz eingesetzt.

 
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1979
Ab 1979 wird das Geschehen nach Deutschland verlagert, wo HJK zusammen mit einem Ingenieur eine kleine Firma - "Alpinault Teile Service" - gründet, die deutsche Kunden mit Renault Sport Teilen versorgt.  
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1981
Ende 1981 gründet man die Firma "Alpinault Motorsport GmbH", vorerst noch mit Schwerpunkt auf Handelsware für den Basis-Motorsport auf Renault-Fahrzeugen. Bald entstehen jedoch eigene Produkte für Straßentuning für R5, R9/11, Fuego und R21.  
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1983

Über den aktiven Motorsport stößt 1983 der Deutsche DMV Automobil Slalommeister Hans-Peter Walbrun (HPW) zum Unternehmen und übernimmt die Technische Leitung und das Produktmanagement.

 
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1986
Im Herbst 1986 zieht die Firma mit vier Mitarbeitern in größere Räumlichkeiten um und ändert den Namen in "ELIA Motorsport GmbH". Der Anteil der eigenen Produkte und deren Anzahl wächst immer schneller. Die ersten Leichtmetallräder mit TÜV, Spoilerkits, Sportschalldämpfer, Leistungskits und Sportfahrwerke werden angeboten. Man arbeitet mit Partnern aus ganz Europa zusammen.  
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1987
Ab 1987 nimmt ELIA regelmäßig an großen deutschen und europäischen Automobilmessen teil; im selben Jahr wird ELIA Mitglied im VDAT e.V. (Verband deutscher Automobiltuner).

1990 wird HJK in den Vorstand dieses Verbandes berufen.

Mit der deutschen Wiedervereinigung und dem sprunghaft gewachsenen Renault-Markt wächst die Konkurrenz in Sachen Renault-Tuning. ELIA behauptet dennoch seine Spitzenposition und baut sie weiter aus, vor allem auch durch innovative und attraktive Produkte und konsequentes Marketing.
 
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1988
ELIA bringt eigenen Kalender heraus.  
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1991
ELIA feiert 10-jähriges Jubiläum.  
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1992
ELIA belebt die Kompressionstechnik wieder.  
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1993
ELIA Sunshine: Umbau ohne Schweißen und Lackieren.  
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1994
ELIA Venturi 400GT  
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1995
ELIA Twingo EVO im Williams-Look  
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1996
ELIA übrnimmt den Deutschlandvertrieb der französischen Sportwagenmarke Venturi und stellt diese tollen Autos aus auf der IAA, auf der Essen Motorshow und dem Autosalon Nürnberg.  
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1997
1997 ist ELIA wiederum einer der ersten Tuner, der nach ISO 9000 zertifiziert wird. Ende des Jahres stellt man auf der Essen Motorshow einen getunten Kangoo mit Edelstahlteilen vor und geht damit wieder einmal neue und erfolgreiche Wege im Automobiltuning.  
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1998
1998 und 1999 sind wichtige Vorbereitungsjahre für eine deutliche Expansion ab 2000. Die ELIA-Führung wird umgeschichtet und verstärkt, und man bereitet sich auf den Umzug in eine größere Immobilie vor, die u.a. auch die Leistungsfähigkeit gegenüber Großkunden und Automobilherstellern und -importeuren stärken wird.  
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1999
Wer sagt denn, dass man ein serienmäßiges Sportmodell nicht noch tunen kann? Hier mit Turbo-Nachrüstung, 4-Rohr Auspuff, 18-Zoll Rädern und Heckflügel.  
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2000
Ab September 2000 arbeitet das ELIA-Team in einem neuen Domizil mit 2000 qm Nutzfläche.  
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2001
2001 kann trotz der eher negativen Weltlage ein Umsatzplus erzielt werden, allerdings nicht so hoch wie geplant. Im Frühjahr beginnt der Aufbau eines Nissan-Sortiments.  
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2002
Konjunkturschwäche und Umstrukturierungsmaßnahmen im Renault-Händlernetz führen in 2002 zu einem "gebremsten" Wachstum. Große Erfolge können hingegen im Neugeschäft Nissan erzielt werden.  
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2003
Das neue Nissan-Geschäft entwickelt sich erfreulich über Plan, u.a. dank des neuen Micra K12 und zweier attraktiver ELIA-Kits. Der Deckungsbeitrag kann gesteigert werden, und es gibt wieder einen ansehnlichen Gewinn. Zur Essen Motorshow im Dezember wird der neue Hoffnungsträger Mégane Coupé Cabrio mit umfangreichem Tuning vorgestellt.  
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2004
In Kooperation mit der befreundeten SMS GmbH (Schmidt Motorsport) beginnt der Aufbau und Vertrieb eines VW-Tuningprogramms. Das renommierte Engineeringunternehmen SMS entwickelt für Autohersteller Komponenten und ganze Konzeptfahrzeuge. In den 90er Jahren gewann SMS für AUDI mehrfach die DTM. Es wurden Fahrer wie „Striezl“ Stuck, Walter Röhrl, Harald Demuth und Armin Schwarz eingesetzt.

Ende 2004 überrascht ELIA mit einem getunten Dacia Logan und erhält dafür viel Beifall und Presse.
 
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2005
2005 steht zwar unter dem Eindruck einer zunehmenden Unzufriedenheit der Händler bei Renault und vor allem bei Nissan. Mit innovativen neuen Produkten wie dem Modus FUNatic und verstärkten Verkaufsbemühungen stemmt sich die ELIA-Mannschaft dagegen. Auf der IAA stiehlt das ELIA-Konzeptcar Logan RS-R mit Kompressor, Leder und attraktiven Spoilern und Rädern manchem 10fach teureren Kollegenfahrzeug die Schau. Aber auch der ELIA-SMS-Fox weiß einem zahlreichen Publikum zu gefallen.


Insgesamt nimmt ELIA in 2005 an fünf großen Messen teil.
 
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2006
2006 startet mit viel Interesse für den neuen und attraktiven Designkit Nizza für den neuen Clio 3. Beim Sportauto Tuner Grand Prix wird erstmals ein 350Z Kompressor eingesetzt.

Am 12. Juni wird der Handel mit ELIA-Aktien bei der Börse Frankfurt, Berlin/Bremen aufgenommen (Open Market).
 
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2007
ELIA entdeckt Ethanol als eine der wichtigsten nachwachsenden Treibstoffe der Zukunft und erstellt dazu einen Businessplan, der beim Nordbayerischen Businessplanwettbewerb unter den besten nominiert wird.

Das renommierte Beratungsinstitut Rödl & Partner erstellt für ELIA eine positive Fortführungsprognose, auf den die Banken aber kontraproduktiv reagieren und nicht nur die gewünschte Projektfinanzierung verweigern, sondern sogar die Kreditlinien herabsetzen.
 
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2008
ELIA versucht deshalb, Wachstumskapital über einen Investor zu finden. Der sagt auch tatsächlich die Zeichnung bei einer großen Kapitalerhöhung zu, hält dieses Versprechen aber nicht ein. Letztendlich kostet diese vergebliche Maßnahme der ELIA 34.000 € und verhindert so ein positives Ergebnis.
Bei einer Tuning-Marktforschung der Zeitschrift Autohaus und des Instituts Puls ist ELIA der beste Tuner bei den Volumenmarken und schneidet deutlich besser ab als die beiden Hauptkonkurrenten bei Renault- und Nissan-Tuning.

Noch längst vor Renault importiert ELIA den Dacia Pick-Up und präsentiert ein Lifestyle-Modell dazu auf der Essen Motorshow mit Hilfe zweier vollschlanker Damen unter dem Motto „Hot cars don’t need hot girls“. Diese Kampagne wird im Internet sofort als eine der besten Marketinggags bezeichnet, und die AutoBild widmet diesem Gag ein zweiseitiges „Foto der Woche“.
 
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2009
Ab Ende Januar wird ELIA aufgrund der Abwrackprämie mit einer Flut von Aufträgen für Dacias überschwemmt, was anfangs die Hoffnung auf ein sehr erfolgreiches Jahr nährt. Leider erweist sich dies fast das ganze Jahr über als falsch, denn die Händlerkunden sind so sehr mit Autobestellungen und Auslieferungen beschäftigt, dass das Tuninggeschäft stark in den Hintergrund gedrängt wird.
Die Wirtschaftskrise tut ein übriges dazu, so dass zum Jahresende eine Kapitalerhöhung über 82 T€ realisiert wird, welche die schlimmsten Auswirkungen des Umsatzrückgangs zumindest mildert.
Herausragende Neuentwicklungen sind das Sondermodell Twingo Sliverstream und der Mégane EGO.
 
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2010
Die ersten Monate leiden noch stark unter den letzten Auswirkungen der Abwrackprämie und dem langen, harten Winter. Doch etwa ab dem 2. Trimester kommt der Auftragseingang wieder in Schwung, sodass am Jahresende endlich wieder ein deutlicher Umsatzzuwachs zu verzeichnen ist.
Dazu verhelfen gegen Jahresende auch ein überraschend starkes Winterradgeschäft und der Duster Adventurekit. Vor allem letzterer findet sehr großen Anklang auf der Essen Motorshow, wo ELIA wieder mit einem großen Stand und fünf aktuell getunten Fahrzeugen auftritt; darunter sind mit dem Renault Wind und dem Nissan Juke zwei weitere Weltneuheiten.
Ebenfalls zum Jahresende gelingt es endlich, die Firmenimmobilie zu verkaufen und zu günstigen Konditionen zurück zu mieten. Dadurch verbessert sich die Ertrags- und Finanzsituation nachhaltig, so dass ELIA sehr hoffnungsvoll in die weitere Zukunft blicken kann.
 
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2011
Das Jahr stand ganz im Zeichen des 30-jährigen Firmenjubiläums. Aufgrund der deutlich verbesserten wirtschaftlichen Situation konnte eine noch nie da gewesene Umsatzsteigerung erreicht werden. Dazu verhalf zusätzlich die gute Konjunktur, auch bei den Stammmarken Renault und Nissan. Bei Dacia entwickelte sich der Duster zum besten Tuningmodell seit Jahren, hauptsächlich durch das überzeugende Konzept des ELIA-Adventurekits aus Edelstahl. Aber auch das Tuning für den neuen Mégane RS wurde vom Markt sehr gut angenommen. Mit dem Label www.mactuning.de erweiterte ELIA seine Tuningkompetenz erstmals auch im Internet und regional auf fast alle anderen Marken. Dies gilt auch für www.chiptuning4cars.de. Hier bietet ELIA mit dem Zusatzsteuergerät I-Box Turbo erstmals auch „Chiptuning“ für alle Marken an.  
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2012
Die Zulassungsrückgänge bei Renault (12%) und Nissan (10%) wirkten sich leider auch auf die Tuningumsätze bei ELIA aus, sodass in diesem Jahr beim Tuning wieder ein – wenn auch moderater – Umsatzrückgang zu verzeichnen war, der nur teilweise durch die Ende 2011 eingeführten neuen Tuning- Geschäftsfelder ausgeglichen werden konnte. Allerdings konnte der Gesamtumsatz deutlich gesteigert werden, da ab Mitte des Jahres das Autohandelsgeschäft von der ELIA Tuning International GmbH übernommen wurde. Neu ins Sortiment kam in 2011 ein kompletts Tuningpaket für den Clio 4. Und das pfiffige Elektrogefährt „Twizy“ erwies sich überraschend als gute Tuningbasis. U.a. konnten rechtzeitig zum Winterbeginn mehrere hundert Nachrüstscheiben geliefert werden.  
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2013
Ein extremes Jahr für ELIA, geprägt durch hohe Verluste wegen des weiter rückläufigen Neuwagenmarktes, aber vor allem auch verursacht durch eine „Finanz-Heuschrecke“. Diese versuchte mit Hilfe ihres Aktienpakets von knapp unter 50% im Frühsommer die Macht bei ELIA zu übernehmen, u.a. durch den Einsatz einer Vorstandsdame ohne jegliche kaufmännischer und Branchenkenntnisse. Das Unternehmen wurde dadurch in seiner Entwicklung erheblich zurück geworfen und konnte sich erst im 4. Quartal wieder erholen, nachdem diese Vorstandsdame wieder abberufen wurde. Gleichzeitig wurde der einige Wochen vorher zurück getretene Gründer HJK wieder als Vorstand eingesetzt.

Am Anfang des Jahres wurde das Projekt „Lombartho wheels“ übernommen, um die Abhängigkeit von der Renault- /Nissan-Allianz zu mildern und gleichzeitig zusätzliche Umsätze zu generieren. Diese zeitlos schönen Räder in den Größen 16 bis 23 Zoll eignen sich für viele Marken und Modelle. Wegen der Blockade dieses Projekts durch die „Heuschrecke“ konnte aber erst im letzten Quartal wieder mit dem Aufbau dieses neuen und viel versprechenden Projekts begonnen werden.

Trotz dieser Schwierigkeiten wurde das ELIA Sortiment weiter aktualisiert mit einem kompletten Programm für den Clio-4-RS und einem Optikkit für den Twizy.
 
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